Auch Tosca's Tochter Fisternoell's Aenne ( * 10.06.2018) ist mittlerweile

erwachsen, keine ganz so "wilde Hummel" mehr und erwartet mit uns ihren

ersten Wurf Anfang Oktober 2021.

Aenne besuchte noch vor der Pandemie mit uns etliche Zuchtausstellungen 

mit durchweg vorzüglichen Ergebnissen. Sie ist zur Zucht ohne Einschränkung zugelassen. So konnten wir unser drittes Projekt - diesmal mit Aenne und nach 

der coronabedingten (was für ein unmögliches Wort) Zuchtabstinenz angehen.

 

 

Cairnstone's Young Dude (*16.09.2018) war der auserwählte Partner für

Aenne's Wurf.

Der Rüde steht bei Annette Eilert (www.camster-cairns.de), ist reichlich prämiert, selbstverständlich uneingeschränkt zuchttauglich und auch schon mehrfach Vater.

Wir freuen uns wie immer auf eine gelungene outcross-Mischung.

Ein Grand mit 3 Buben und 2 Damen...

. . . das gute Beiblatt sind hoffentlich wir!

Heissa!

Aenne ist in den frühen Morgenstunden des 02.10.2021 Mutter von drei Rüden und zwei Hündinnen geworden. 

Sie hat sich fünf Stunden Zeit gelassen, was ihren Welpen und ihr in den Wehenpausen sehr zugute kam.

Damit eröffnen wir das Welpentagebuch für

unseren C-Wurf, das wie üblich bis zur Abgabe der Schnöbchen wöchentlich (hier sonntags) aktualisiert wird. 

(Damit wird die Wartezeit bis zum ersten und zwischen den folgenden Besuchen für die neuen Adoptivfamilien vielleicht nicht gar solange ...)

Mit einem "click" auf das jeweilige Foto gibt's eine Vergrößerung und einen kleinen Kommentar.

Alle Welpen sind mittlerweile getauft. In der Reihenfolge ihrer Geburt heißen sie -getreu unserer Vorliebe für Latein oder Altdeutsch:

Clemens (gelassen), Clara (klar,hell), Cato (unser kleiner Philosoph), Caprilis (ein bisschen kapriziös) und Curt (von curtus -spät geboren).

 

 


Welpentagebuch C-Wurf

Welpen - eine Woche alt (Fotos per "click" vergrößern)

Sooo! Wie immer war die zurückliegende erste Woche eine Findungsphase.

Aenne war nach der fünf-stündigen Geburt ihrer Welpen erstmal rechtschaffen erschöpft (wir beide auch). Ihre Welpen haben alles mit guter Vitaltät komplikationslos verpackt. Da der Milcheinschuss bereits vor der Geburt eingesetzt hatte, waren wir bester Dinge. Aenne hingegen hat die erste Nacht mit ihren Welpen (und mir) verschlafen... Mit geöffneter Milchbar (auf dem Rücken liegend) verpennte sie das Putzen ihrer Schar. Die Kleinen sind aber 14 Tage lang auf die Bauchmassage durch die Zunge der Mutter angewiesen, um sich zu lösen. So hatten wir am Sonntag fünf maulende , vollgefressene Welpchen, die wir einzeln des öfteren bearbeiten mussten. Kurzum, Aennes anfängliche Aversion vor den Ausscheidungen ihrer Schar hat sich mittlerweile zu einem echten Putzfimmel entwickelt. Wahrscheinlich wird eine Erstmutter auch nicht einfach so geboren...

Im Gegensatz zu ihrer Mutter Tosca - die in dieser Hinsicht von Anfang an eher pragmatisch war - genießt sie die körperliche Nähe zu ihren Welpen und sucht diese auch. Mit großer Sicherheit sucht sie die Wurfkiste im Oberstock beizeiten auf, kontrolliert kurz und ist dann aber wieder für sich, bleibt bei den Welpen und/oder bei uns.

Das Würfchen ist ausgesprochen ruhig. Die fünf trinken, werden vorher oder dabei geputzt und fallen anschließend in ein sattes "Koma" . Sehr entspannt für uns Zweibeiner.

Abgesehen vom täglichen Wiegen und dem ersten Schneiden der scharfen kleinen Krallen, hatten die Schnöbchen in der zurückliegenden Woche noch nichts auszuhalten.

Wir starten in Woche zwei...


Welpen - zwei Wochen alt (Fotos per "click" vergrößern)

Alles in allem - trotz ein paar kleiner Ecken - doch eine runde Woche für Aenne, ihren Wurf und uns.

Nach knapp neun Tagen war Aenne ihrer Mutterschaft ein wenig überdrüssig und wünschte sich wohl in ihr

vorheriges Leben zurück. Brav stapfte sie immer wieder die Treppen hoch. Mit reich gefülltem Tablett bot

sie sich ihren Welpen an . . . und erntete lediglich ein paar herzhafte Gähner und nur sehr verhaltene Begeisterung. (Wer Kinder großgezogen hat, weiß wie deprimierend das sein kann...)

Die Kleinen schliefen nach den Mahlzeiten bis zu fünf Stunden und waren einfach noch satt.

Die Folge war ein Milchstau und die dann üblichen Quarkwickel sowie Futterreduktion. Letzteres nahm Aenne uns ganz besonders übel . Und die Wickel zupfte sie sich in unbeobachteten Momenten einfach vom Körper und teilte den Quark einträchtig mit Tosca und Jantje. Soviel dazu.

Wir haben dann begonnen, mit der vom Blues geplagten Hündin wieder kleine Spaziergänge zu unternehmen und etwas Abwechslung in ihren Alltag zu bringen. Mit Vorliebe sitzt sie jetzt lange auf der Terrasse in einem

von Tom eigens ausgepolsterten Korbstuhl und döst so vor sich hin  (just in diesem Moment sitzt sie seit ca.

90 min da und sonnt sich)- bis zum nächsten Besuch in der Wurfkiste.

Ja,  und in eben dieser tut sich so einiges. Alle Welpen haben enorm zugenommen und bringen zusammen gut 3,6 kg auf die Waage. Clemens und Clara öffneten ihre noch recht verschleierten Äugelchen bereits am Mittwoch, gefolgt von Curt am Donnerstag. Caprilis und Cato wollten offenbar noch nichts von dieser Welt sehen und ließen sich Zeit bis zum Wochenende. Vielleicht haben wir das große Ereignis ja auch verpasst?

Die Chance, die Welpen einmal wach anzutreffen ist nach wie vor relativ gering: bei Aennes Anwesenheit robben sie blindlings an die (Milch-)Bar und nach dem allgemeinen Umtrunk - selbstverständlich ganz genüsslich mit geschlossenen Augen - tropfen sie vom Gesäuge und fallen erneut in einen tiefen Schlaf. Zzzzz....

Allerdings lässt sich doch beobachten, wie die zunehmend "Sehenden" die Anzahl ihrer Beinchen und deren Nutzen entdecken und so emsig versuchen, sich aufzustellen - besonders auch um sich bei der noch stehenden Aenne eine der besten Zitzen zu sichern. Zu und zu putzig zu beobachten, wie angestrengt sie versuchen, das Gleichgewicht auf vier Beinen zu halten und ihre Läufchen zu koordinieren um dennoch wieder zusammenzusacken weil das Robben doch noch schneller geht...

Insgesamt ist der Wurf - nach wie vor - überraschend ruhig. Besonders die Jungs. Die Mädels sind beide etwas lebhafter - sie achten auch eher auf ihre Linie - im Gegensatz zu ihren Brüdern - und verschlafen mal eine Mahlzeit. Alle können sich inzwischen selbständig lösen, "ein Windchen ablassen" ( netter Ausdruck, oder?) und - man glaubt es kaum- deutlich vernehmbar aufstoßen. Somit hat keiner mehr mit diesen lästigen Blähungen zu kämpfen, von denen sie durch zu gieriges (Luft-)Schlucken in der ersten Woche doch oft geplagt waren.

Jetzt müssen sie einfach nur mal länger WACH sein, diese Schlafmützchen.

Dann sind sie gut gerüstet für die dritte Woche. Es kommt dann langsam auch der Hörsinn dazu und die Zähnchen sollten durchbrechen (nochmal eine Herausforderung für Aenne). Die erste Wurmkur für acht kleine und große Hunde steht auf dem Plan und die Erweiterung der Wurfkiste um einen kleinen Auslauf.

So starten wir also in die dritte Woche...


Welpen - drei Wochen alt (Fotos per "click" vergrößern)

Sie sind aufgewacht!

Definitiv ist die neonatale bzw. die vegetative Phase der Welpenentwicklung unseres Würfchens jetzt abgeschlossen und die erste Sozialisationsphase beginnt. Alle Welpen stehen jetzt fest auf allen

vieren, bewegen sich ziemlich koordiniert voraus, blicken klar in die Welt und können auch hören!

Wir stellten das fest, als alle drei Großhündinnen Mitte der Woche gleichzeitig anschlugen (Postbote!) und

alle fünf sich schlagartig in eine sichere Ecke des Auslaufs verzogen und ihre Näschen ganz tief in den gemeinschaftlichen "Hundehaufen" verbohrten -( s. Fotos).

Außerdem haben alle inzwischen ein Halsbändchen, weil wir manche auf den Fotos nicht mehr wirklich auseinander halten konnten: Clemens- gelb; Clara - rosa; Cato - blau; Caprilis - orange und Curtus - weiß.

Im engsten Familienkreis (Aenne lässt es zu) durften alle fünf ja in der vergangenen Woche schon (noch unter strengen Hygienemaßnahmen) andere Gerüche und Handhaltungen - auch mit sehr unterschiedlichen Reaktionen ihrerseits - kennenlernen. Auch in dieser Woche machten die fünf das durchweg gut.

Sehr liebevoll nehmen alle mittlerweile untereinander Kontakt auf, schnäbeln oder belecken sich. Der ein oder andere Knurrer oder Beller (sofern man das so nennen kann) ist auch schon dabei.  Die um einen kleinen Auslauf erweiterte Wurfbox wird gern angenommen und zunehmend auch für die Erledigung der kleinen und größeren Geschäfte genutzt (denn, da wo man sich löst, schläft man nicht). 

Die Einnahme der Wurmkur am Dienstag verlief wider Erwarten völlig komplikationslos - keiner würgte und alle schluckten die eklige Paste einfach mit einem "pokerface" herunter. Tolles Quintett!!  - Das kannten wir so nicht. Gut vertragen allemal.

Von Zähnchen ist bislang noch nichts zu fühlen, geschweige denn zu sehen - Glück für Aenne und ihr Gesäuge.

Dennoch bemühen wir uns seit gestern, den Schnöbchen die Aufnahme von Fremdfutter beizubringen (Aenne wird auch bei Aufnahme der vierfachen Futterration/Tag irgendwann entlastet werden müssen). 

So gab es dann den üblichen Rindertatar in winzigsten Mengen -  alle Welpen sehr aufgeregt aber feinmotorisch (Zunge) noch nicht wirklich in der Lage von Saugen auf Kauen umzustellen (ohnehin schwierig ohne Zähne, oder?). Wir üben das weiter! 

Richtig schön ist es, die beiden Althündinnen Tosca und Jantje mit dem Würfchen zu sehen!

Die beiden machen das sehr klasse. Beim ersten Freilauf der Kleinen im Welpenzimmer waren sie dabei, hielten sich zurück, waren aber immer aufmerksam und vorsichtig. Aenne hingegen zog sich nach einigen Minuten zurück und überließ das Terrain ihrer Mutter und dem Dackel.  Ein großer Vertrauensbeweis -

wie wir finden. 

In der vierten Woche steht u. a. der Umzug der fünf ins Erdgeschoss an - mit all den Geräuschen aus dem "wirklichen Leben", das die Mäuslein jetzt so kennenlernen müssen.

Auf geht's damit in die vierte Woche ...


Welpen - vier Wochen alt (Fotos per "click" vergrößern)

Sie werden richtige Hunde!

Anfang der Woche stand der Umzug der Welpen ins Erdgeschoss an. Alles war vorbereitet, die Bande

sollte ja aber WACH! sein. . . Das waren sie am Montag so gut wie gar nicht und so verschoben wir den

Umzug auf Dienstag.

Sehr wach diesmal - aber voller Protest fast durch die Bank - besonders die beiden Damen ließen

ihrem Unmut in Form eines Gemischs aus Knöttern, Knurren und Bellen freien Lauf:

Tosca's alte Wurfkiste (zum Rückzug und Schlaf gedacht) fanden sie ebenso unmöglich wie die Fliesen,

das eigens verstreute Spielzeug, das Klavier etc. - überhaupt alles. Schließlich tummelten sie sich gemeinschaftlich (vor!) der Kiste, trösteten sich gegenseitig und fielen in einen erschöpften Schlaf. Lange.... Einzig Clemens stiefelte anfangs ganz allein durch den Auslauf, verschlief aber dann prompt die nächste Mama-Mahlzeit. Auch Aenne konnte da bei allen nicht wirklich etwas ausrichten.

 

Zeitgleich mit Aennes Absicht, ihre Welpen langsam zu entwöhnen (sie säugt nunmehr nur noch kurz und im Stehen) haben wir die Adaption der fünf an feste Nahrung weiter verfolgt - vorzugsweise in gewohntem Terrain im Welpenzimmer oben. Immer sehr genau beäugt von Aenne verlief dann diese "Schlammschlacht". Also an ein gesittetes Fressen aus dem Napf ohne hinein zu tapsen, angewidert die Flucht zu ergreifen oder jegliches feste Krümelchen an anderer Stelle wieder von sich zu geben ist noch nicht wirklich zu denken. Erschwerend kommt hinzu, dass Aenne die Vorbereitung der Welpenmahlzeit sehr wohl wahrnimmt und sich nach dem Motto "Bin aber eher da" ihren Sprösslingen anbietet. Tja, zweiter Sieger...

(Kurzer Exkurs: Ich hatte etwa zwei Stunden vor einer Futtergabe Granulat in Welpenmilch eingeweicht und

im Ringnapf auf unserem Esstisch stehen lassen -  ebenfalls zweiter Sieger!  Aenne stahl sich in der ihr eigenen Art vom Stuhl auf den Tisch und bediente sich restlos. Ja, sind denn hier alle Anarchisten?)

Auch daran arbeiten wir...

 

Zum Ende der Woche zeigten sich (endlich) die ersten Zähnchen. Bei Caprilis ganz deutlich und mit ihr als erster (wir ahnten es fast schon). Außer Clara sind jetzt alle zumindest mit Fangzähnen und Schneidezähnen

im Oberkiefer ausgerüstet, was die Nahrungsaufnahme über uns deutlich beflügelt. Die Jungs sind in diesem Bereich wie gehabt flotter und fressen relativ konstant nach dem "Mamaschluck" auch noch etwas von uns.

 

Der Toillettengang ist auch noch so eine Sache... Der Wurf macht schon seine Gängelchen außerhalb des Terrains wo geschlafen wird - nur der Schlafplatz der fünf Hündchen ist oft speziell. Wurfkiste zum Schlafen

geht gar nicht, davor schon. Mittlerweile stapfen sie für ihre Notdurft in die Wurfkisten und schlafen davor

oder sehr bevorzugt in der "Shuttle-Box", die eigentlich nur für den Transport von oben nach unten und umgekehrt gedacht war. . .  Aenne quetscht sich seit vorgestern ab und an in ihre(!) Transportbox zu den Sprösslingen - weiß der Himmel, wie das funktioniert!

Die Box ist also mit Sicherheit mittlerweile "positiv besetzt" - soll heißen als angenehmer Rückzugsort etabliert. Wie schön für das kommende Leben unseres Quintetts und eine große Erleichterung für alle Adoptivfamilien! 

Alles in allem ein absolut entspannter kleiner "Hundehaufen", der aber jetzt zunehmend Abwechslung und viele neue Menschen, Gerüche und Hände/ Händchen braucht.

Wir freuen uns damit auf viele Welpenbesuche und die fünfte Woche mit (noch) unseren Fisternöll's . . .


Welpen - fünf Wochen alt (Fotos per "click" vergrößern)

In rasantem Tempo erobern sich die fünf jetzt ihre Welt und der Zenit der Zeit, die sie bei uns

verbringen ist nun überschritten.

Der erste Auslauf genügte ihnen bald nicht mehr und so haben wir an - und ausgebaut. Oft tauschen wir

schon erforschtes Spielgerät u. ä.  wieder aus, behalten dabei aber immer auch die jeweilige physische und psychische Entwicklung aller Welpen im Auge.

Das Sozialspiel mit den Geschwistern, der Mutter, Tosca und Jantje nimmt vorerst noch den meisten Raum ein.

So soll es ja auch sein im Hinblick auf die noch recht beschränkten "Öffnungszeiten". Da wird nach dem Fressen außerhalb des Auslaufs viel gerangelt und gerauft- auch unter Einsatz der spitzen Zähnchen.

Mit Oma Tosca ist da "nicht gut Kirschenessen". Ein kräftiger Rüffel und keiner traut sich ein zweites Mal,

Tosca auf ihrem Platz zu stören oder ihre Milchleiste auch nur zu streifen... Aenne ist da deutlich gelassener obgleich auch sie da mittlerweile - mangels Produktion - ziemlich pampig werden kann. Dackel Jantje wird einfach selbst wieder zur Welpe und kennt nur in puncto Futteraufnahme absolut gar keine Verwandten

(sind die Kleinen ja auch nicht!)

Abgesehen davon, dass unser halbes Erdgeschoss mal wieder eher einem Indoor-Spielplatz gleicht denn einem Wohnraum für erwachsene Zweibeiner und man alle vier Stunden für ca. 30 min nur noch auf dicken Socken durch die Wohnung "schlurfen" kann, um keinen Zwerg zu beschädigen (Tom sitzt während dieser

Zeit bevorzugt völlig unbewegt auf dem Sofa...) ist alles gut.

Die Hündchen wachsen, bekunden alle lautstark (!) ihre Bedürfnisse, fressen halbwegs gesittet, haben einen enormen Freiheitsdrang, können u. a. "sitzen" und "platzen" und -  wenn alles gut läuft - auch von 22h

bis ca. 6h durchschlafen (Jippieh!) . (Wir (!) können übrigens inzwischen auch " fünf" simultan erfassen.)

Läuft aber nicht immer gut ...

Die ersten offiziellen Welpenbesuche haben nämlich in dieser Woche stattgefunden und die fein austarierte Struktur von Wach - bzw. Schlafzeit und geistigem Input (noch Schwerstarbeit!) ganz schön verwirbelt...

Manch einer kam da nur schwer wieder zur Ruhe, vergaß vor Müdigkeit das Essen, war zur falschen Stunde

wieder wach und auf "Krakeel" gebürstet etc. Aber auch das müssen sie ALLE lernen .

Die beiden Damen haben also bereits ihre neuen Menschen kennengelernt und auch taufrische Namen bekommen: Unsere ehemalige Caprilis heißt ab sofort Mathilda und aus Cläre wird eine Erna. 

Wir freuen uns schon auf den zweiten Besuch!

Mit Hinblick auf die Jahreszeit bereitet uns beiden die Gewöhnung an ein "draußen" und deutlich kältere Temperaturen lediglich ein wenig Sorge. Bei Windstille und trockenem Wetter waren wir mit dem ein oder anderen der fünf (wer gerade wach war) schon mal kurz im Garten oder auf der Wiese.

Gelingt noch nicht so gut. Derweil holen wir Natur haptisch in Form von Baumwurzeln, Steinen, etc. ins Haus und berieseln die Welpen morgens mit konserviertem  Vogelgezwitscher, Meeresrauschen, Regen, Froschgequake, Gewitter usw. und hoffen auf einen weiter milden November und ein wachsendes Immun - bzw. Temperaturausgleichssystem von seiten der Minis. Wir werden sehen...

In diesem Sinne freuen wir uns auf alles Neue und die Besucher für die Jungs in Woche sechs.

 


Welpen - sechs Wochen alt (Fotos per "click" vergrößern)

Später als gewohnt , aber da ist er, der Welpenbericht für die sechste Woche (diesmal mit Aufnahmen in der Reihenfolge der Geburten und vielleicht nicht so "mädchenlastig" - worauf wir dezent hingewiesen wurden . . .

Sie stand ganz im Zeichen der Vervollkommnung motorischer Fähigkeiten und des Verhaltens im Groß-Klein-Rudel. Die erwachsenen Hündinnen maßregeln jetzt häufiger und nicht mehr so nachsichtig - klar, das Würfchen traut sich auch ganz schön was. . . Untereinander bilden sich langsam Grüppchen. So sind Curt und Erna häufig im Spiel, beim Fressen und Schlafen beieinander während Clemens und Cato vermehrt kleine Ringkämpfchen austragen, an denen sich Mathilda gern auch mal beteiligt. Ganz viel werden dann Kiefer, Zähne und deren Kraft erprobt: Bei einem schrillen spitzen Schrei unterbrechen ausnahmslos alle ihre momentane Tätigkeit (Beißhemmung). Wenn dennoch einer überdreht, geht Aenne  - rigoros und überhaupt nicht zimperlich - dazwischen und klärt. Nach wie vor sind die Rüden (noch) gelassener als die beiden Hündinnen, die mitunter maßlos frech sein können und auch einen größeren Freiheitsdrang haben. Eine einmal eröffnete "Erweiterung" ihres Aktionsradius' wird sofort wahrgenommen und bei jeder Gelegenheit wieder eingefordert, während die Jungs nahezu klaglos akzeptieren, dass es hier und jetzt eine Grenze gibt.

Die inzwischen zahlreichen Besuche - auch von Kindern aus der Nachbarschaft - verkraften die fünf jetzt besser. Eine Stunde Wachzeit inkl. Fressen und Lösen ist da durchaus schon drin. Der Nachtschlaf von ca. 8 Stunden klappt auch prima und ohne jegliches Gemaule. Auch Aennes jüngster, aber immer noch kräftigster Abkömmling hat mittlerweile seine passende Adoptivfamilie gefunden, heißt ab sofort Sammy und mischt ganz bald in einem Haushalt mit zwei Kindern mit. 

Die Halskordeln der Welpen haben wir jetzt gegen "echte" Halsbänder ausgetauscht (sind ja auch schon richtige kleine Hunde). Bei Clemens mussten wir von gelb zu beige wechseln und bei Sammy

von weiß zu hellgrau.

Geräusche wie Staub - oder Laubsauger sind für alle noch etwas gewöhnungsbedürftig. Normale Haushaltsgeräusche interessieren sie - auch im Schlaf - gar nicht. Wenn müde ,dann müde - da wird dann auch überall geschlafen... 

Alle gehen mittlerweile mit wachsender Begeisterung mehrmals nach draußen - maximal 10 Minuten schaffen sie da (immer in Bewegung). Unser Erdgeschoss wird zunehmend komplett okkupiert, sodass auch unsererseits erzieherische Maßnahmen - abgesehen von der Strukturierung ihres Alltags - stattfinden müssen. Pflanzen und Kabel anknabbern, zu fest in Menschenhände beißen, an Kleidung zerren usw. sind "tabu". 

Seit ein paar Tagen löst sich der ein oder andere auch schon mal auf einem Stück "Kunstwiese" , das der männliche Zweibeiner zur Verfügung gestellt hat. Wenn wir das mitkriegen, gibt es "das ganz große Kino" - sprich: ein dickes Lob mit ganz fisteliger Stimme - was sich besonders beim Herrn des Hauses etwas - sagen wir mal - ungewöhnlich anhört aber immer wirkt. Ansonsten wird halt kräftig weiter geputzt . . .

Leider sind die fünf noch nicht so Leckerchen-affin. Sie stürzen sich zwar - dann auch alle! - äußerst interessiert auf die hingehaltenen Fleischwürfelchen, müssen aber erst ausgiebig schnüffeln - könnte ja auch Mist sein - , verlieren es aus dem Mäulchen, suchen eifrig und stellen dann fest, dass Bruder oder Schwester schon mit der Beute unter den Schrank von dannen gezogen ist... Pech! Auch die Gewöhnung an Trockenfutter lässt noch etwas zu wünschen übrig. Da wird feste gelutscht und eingespeichelt, ausgespuckt und wieder aufgenommen. Und auch da bleiben wir am Ball.

Den von uns bei früheren Würfen schon sehr erfolgreich eingesetzten Trigger in Form einer Rappeldose zum Heranrufen der fünf (z.B. im Garten) ignorieren die Minihunde bislang noch konsequent. Fistelstimme geht 

dagegen immer. Wahrscheinlich sind wir bei Abgabe der Welpen beide stockheiser oder haben eine kräftige Kehlkopfentzündung. Nein, Spaß beiseite - wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung unsere C-Wurfes

und gehen damit in die drittletzte Woche mit Aennes bzw. unserem Wurf . . .


Welpen - sieben Wochen alt (Fotos per "click" vergrößern)

"So ein Wurf Schlafmützchen!" - wir wissen nicht mehr, wie wir uns zu so einer Aussage versteigen konnten!

Meine Züchterkollegin Elisabeth , die vor einigen Monaten einen Wurf Halbgeschwister unserer fünf aufgezogen hatte, meinte schon: "Warte mal die sechste Wochen ab - dann heißt es 'eine Stunde schlafen und zwei Stunden toben'!" (Noch) nicht ganz so, aber deutlich lebhafter geht's jetzt bei uns zu.

Alle entwickeln so langsam stärker ihre ganz eigene Persönlichkeit und haben deutliche Vorlieben bei der Wahl ihrer Schlaf - oder "Sparings-Partner". Nur selten liegen sie noch zu fünft an- bzw. übereinander. (Wärmen müssen sie sich ja auch nicht mehr unbedingt.) Sie lieben bestimmte Freiräume, verteidigen diese auch vehement - übrigens ebenso wie Ressourcen in Form von Kauartikeln, Boxenplätzen (in die längst nicht jeder darf) oder die Zuwendung durch Zweibeiner. Alles in allem ein gutes Zeichen im Hinblick auf den "großen Umzug" , der ja nun bald ansteht.

Tom und ich sind glücklich, für alle Schnöbchen ein passendes Zuhause gefunden zu haben.

Aenne's Erstgeborener, Clemens, heißt künftig "Monty" und ihr dritter Welpe ist und - schön für uns -

bleibt Cato.

Gut auch, festzustellen, dass Aenne's Fünf sich zunehmend an uns Menschen wenden, wenn irgendetwas sie umtreibt oder für sie unklar ist. Der ein oder andere braucht dann immer wieder einmal eine Zeit in den Armen oder anderweitige Unterstützung.

Das Heranrufen im Garten (zunehmend öfter am Tag) klappt mittlerweile - auch mit "Rappeldose" -zuverlässig,

nicht aber das Lösen. Alle sind viel zu aufgeregt bei all den spannenden Gerüchen draußen, dass so etwas Profanes, wie Pippi oder ein "drolletje" vergessen und lieber im gewohnten Innenbereich erledigt wird -

dann auch gern auf dem Stückchen Kunstrasen.

Unser Wohnbereich ist nun recht was dezimiert -  weil durch inzwischen fünf Boxen bereichert, die auch ausgiebig durch Aenne, und die Welpen inspiziert bzw. beschlafen wurden und werden.

Die Mahlzeiten schrumpfen jetzt auf drei Hauptmahlzeiten und zwei snacks, die wir dann bevorzugt aus der Hand an alle verteilen. Manche haben das System schon verstanden, springen und fiepen nicht mehr sondern setzen sich, oder warten ruhig ab (Impulskontrolle) - sie bekommen dann zuerst. Gelingt schon ganz gut - sogar mit Trockenfutter. Typisch Terrier aber - sie schlucken diese kleinen Junior-Kroketten einfach statt zu kauen. Ab kommender Woche gibt es dann größere Teile... Im Übrigen wurde der zusätzliche Speiseplan der Welpen neben Banane, Apfel, Möhre, körnigem Frischkäse und frischer Gurke um Emmentaler-Würfelchen und Geflügelfleischwurstwürfelchen erweitert (letzteres natürlich nur als Belohnung). 

Die Rüden bringen jetzt allesamt je ca. 2 kg auf die Waage und die beiden Hündinnen 1,6kg (Mathilda)

und 1,4kg (Erna) - absolut im Rahmen - wiewohl wir Erna und Mathilda oft separat füttern und Sammy und Monty nach dem Auffressen entfernen , weil sie quasi "einatmen" und dann an die Näpfe der Geschwister gehen. Wenn der Futterneid nach dem Umzug der Welpen erfahrungsgemäß deutlich nachlässt gibt sich auch diese "Fressgeschwindigkeit".

In der kommenden achten Woche unserer Minis steht das "große Pieksen" beim Tierarzt an und damit auch

eine Woche nur für die Welpen, Aenne, Tosca, Jantje und uns...


Welpen - acht Wochen alt (Fotos per "click" vergrößern)

Was für eine Woche! Lernen, lernen, lernen ...

Im Eilschritt durchlaufen Aenne's fünf den Welpenkindergarten. Die erste lange Autofahrt (mindestens 12 Stunden nüchtern!) zum Tierarzt nach Dortmund haben die Welpen - gut verpackt in zwei Boxen und auch mal ohne Mama - prima gemeistert.

Danke hier an die Erfinder von Nestschaukel, Wackelbrett und Wippe, die das Einüben von passiver Bewegung möglich gemacht haben. Morgens gab es allerdings eine gewisse Ratlosigkeit und später auch heftigen Protest, weil die gefüllten Näpfchen nicht pünktlich (!) vor den hungrigen Mäulern standen und das gewohnte Ritual mal wieder unterbrochen war. Dafür gab es dann für erwiesene Tapferkeit beim "Pieksen" noch in der Tierarztpraxis eine Extraportion gekochtes Hühnchen. So haben also jetzt alle ihre dokumentierte Identität.

Die nächsten anderthalb Tage wurden einfach verschlafen aber dann...

Offenbar gibt es so etwas wie Impfreaktionen bei C-Würfen nicht! Die überzähligen Schlafstunden wurden im folgenden nämlich einfach gegen zusätzliche Tobeeinheiten ausgetauscht. Besonders in der Zeit zwischen 17h und 19h, in der der beste Gatte von allen und ich schon so langsam in den Ruhemodus schalten, hat die gesamte Bande nochmal so richtig "den Terrier rausgehängt" - ein Phänomen, das wir bereits kennen (aber verdrängt haben) und das auch noch recht lange erhalten bleibt. Selbst Aenne zeigte deutliche Symptome

von Überbelastung und die beiden anderen verkrümelten sich angesichts der raufenden, quietschenden und herumrasenden Schar ins Obergeschoss - heftig beneidet von uns Zweibeinern. So sahen wir uns ein ums andere Mal gezwungen, eine Runde "Zwangskuscheln" zu verordnen bzw. ganz Unbelehrbare mit einem Kauartikel in eine der nun reichlich vorhandenen Parkgaragen zu stopfen. (Mit dem späteren Einzelhund kann man diese "Rappelzeit" auch gut für eine Erziehungseinheit oder Kopfarbeit nutzen. Meist ist der Zinnober dann in ein paar Minuten verpufft. Ist mit fünf Quirlgeistern hier einfach nicht zu schaffen.)

Dass der Welpenauslauf - weil sinnlos - inzwischen aufgelöst und ein "Pflanzenauslauf" geworden ist, trug auch nicht unbedingt zur Deeskalation der Situation bei.

Nun denn -  der Zeitpunkt der "Vereinzelung" der Geschwister ist nun definitiv da. 

Alle Welpen nehmen inzwischen gern Trockenfutter aus der Hand - eine gute Gelegenheit, die neuen Namen zu etablieren. Die Mahlzeiten und Snacks bieten wir jetzt zeitlich nach Gefühl an. Heute Morgen gab es zum ersten Mal Rührei (Snack) und gefressen wurde in ca. 10 Sekunden - Futterneid nach wie vor...

Die Sozialisation im Rudel ist noch in vollem Gange. Täglich knöpft Aenne sich einen oder zwei ihrer besonders vorwitzigen Sprösslinge vor, nutzt Situationen oder stellt sie nach (Futteraufnahme, Spielzeug, Liegeplätze etc.), die die Welpen mitunter auch frustrieren, "gewinnt" immer und lässt sie auch auf diese Weise echte Hundesprache lernen. Nach so einer Übungseinheit wird dann liebevoll gerangelt oder einfach ruhig gespielt.

Es ist schön, zu sehen , wie sich die Welpen mehr und mehr das Verhalten der Großen abschauen und kopieren.

So ist auch unser C-Wurf z.B. eine kleines Ensemble von sog. "Küchenhunden" geworden. Schnell haben sie alle begriffen, wo sich der Hauptteil der fressbaren Ressourcen befindet (und auch die Hüterin selbiger), legen sich wie die Großen beim Kochen friedlich auf die Plaids - es könnte ja etwas abfallen - und schlafen über das lange Warten oft einfach ein. (Warum ich mich in letzter Zeit noch häufiger als sonst in der Küche aufhalte? Klar, oder?)

Zunehmend halten die Schnöbchen auch die 8 Stunden Nachtruhe ohne "output" durch - immer in Abhängigkeit zu einem strukturierten Tagesablauf (weniger Aufregung) und einem letztmals abgesetzten "drolletje" vor der Bettgehzeit. (Wir zählen die immer nach dem letzten Snack...) 

Somit bricht unsere letzte Woche mit dem noch vollständigen Würfchen an. Bald kommt der Zuchtwart zu Besuch und rundet damit die allererste Zeit im Leben dieser fünf kleinen Hunde ab...


Welpen - neun Wochen alt (Fotos per "click" vergrößern)

Abschiedswoche - in jeder Beziehung...

Es scheint, als habe sich das Rudel in der vergangenen Woche wirklich gefunden. Nach zahlreichen Scharmützeln in den letzten 14 Tagen zeigte sich unsere Truppe ausgesprochen friedlich- sowohl

untereinander als auch mit den großen Hunden. Mathilda und Cato warteten inzwischen auch mit Steh-

öhrchen auf und bei Sammy und Monty, die wir an diesem Wochenende in die liebevollen Hände ihrer

neuen Familien gegeben haben, stand immer mal ein Löffelchen und fiel dann bei Müdigkeit wieder um.

Aber das kommt ...

Die Zuchtwartin war sehr zufrieden mit Aenne's Fünfen, hat den Wurf ohne Beanstandungen abgenommen und alle schon einmal in Ausstellungspose gestellt - wie sich das für waschechte kleine Cairns gehört.

 

Mit diesen letzten Fotos (in Pose und im Portrait) schließen wir nun das Welpentagebuch für unseren C-Wurf

und wünschen Aennes Sprösslingen ein fröhliches, langes Hundeleben sowie aufmerksame und immer auch verantwortungsbewusste zweibeinige Lebensgefährten, die diese fünf weiter liebevoll auf ihrem Weg begleiten:

 

                     MATHILDA                    MONTY                         ERNA                        SAMMY                           CATO