Auch Tosca's Tochter Fisternoell's Aenne ( * 10.06.2018) ist mittlerweile

erwachsen, keine ganz so "wilde Hummel" mehr und erwartet mit uns ihren

ersten Wurf Anfang Oktober 2021.

Aenne besuchte noch vor der Pandemie mit uns etliche Zuchtausstellungen 

mit durchweg vorzüglichen Ergebnissen. Sie ist zur Zucht ohne Einschränkung zugelassen. So konnten wir unser drittes Projekt - diesmal mit Aenne und nach 

der coronabedingten (was für ein unmögliches Wort) Zuchtabstinenz angehen.

 

 

Cairnstone's Young Dude (*16.09.2018) war der auserwählte Partner für

Aenne's Wurf.

Der Rüde steht bei Annette Eilert (www.camster-cairns.de), ist reichlich prämiert, selbstverständlich uneingeschränkt zuchttauglich und auch schon mehrfach Vater.

Wir freuen uns wie immer auf eine gelungene outcross-Mischung.

Ein Grand mit 3 Buben und 2 Damen...

. . . das gute Beiblatt sind hoffentlich wir!

Heissa!

Aenne ist in den frühen Morgenstunden des 02.10.2021 Mutter von drei Rüden und zwei Hündinnen geworden. 

Sie hat sich fünf Stunden Zeit gelassen, was ihren Welpen und ihr in den Wehenpausen sehr zugute kam.

Damit eröffnen wir das Welpentagebuch für

unseren C-Wurf, das wie üblich bis zur Abgabe der Schnöbchen wöchentlich (hier sonntags) aktualisiert wird. 

(Damit wird die Wartezeit bis zum ersten und zwischen den folgenden Besuchen für die neuen Adoptivfamilien vielleicht nicht gar solange ...)

Mit einem "click" auf das jeweilige Foto gibt's eine Vergrößerung und einen kleinen Kommentar.

Alle Welpen sind mittlerweile getauft. In der Reihenfolge ihrer Geburt heißen sie -getreu unserer Vorliebe für Latein oder Altdeutsch:

Clemens (gelassen), Clara (klar,hell), Cato (unser kleiner Philosoph), Caprilis (ein bisschen kapriziös) und Curt (von curtus -spät geboren).

 

 


Welpentagebuch C-Wurf

Welpen - eine Woche alt (Fotos per "click" vergrößern)

Sooo! Wie immer war die zurückliegende erste Woche eine Findungsphase.

Aenne war nach der fünf-stündigen Geburt ihrer Welpen erstmal rechtschaffen erschöpft (wir beide auch). Ihre Welpen haben alles mit guter Vitaltät komplikationslos verpackt. Da der Milcheinschuss bereits vor der Geburt eingesetzt hatte, waren wir bester Dinge. Aenne hingegen hat die erste Nacht mit ihren Welpen (und mir) verschlafen... Mit geöffneter Milchbar (auf dem Rücken liegend) verpennte sie das Putzen ihrer Schar. Die Kleinen sind aber 14 Tage lang auf die Bauchmassage durch die Zunge der Mutter angewiesen, um sich zu lösen. So hatten wir am Sonntag fünf maulende , vollgefressene Welpchen, die wir einzeln des öfteren bearbeiten mussten. Kurzum, Aennes anfängliche Aversion vor den Ausscheidungen ihrer Schar hat sich mittlerweile zu einem echten Putzfimmel entwickelt. Wahrscheinlich wird eine Erstmutter auch nicht einfach so geboren...

Im Gegensatz zu ihrer Mutter Tosca - die in dieser Hinsicht von Anfang an eher pragmatisch war - genießt sie die körperliche Nähe zu ihren Welpen und sucht diese auch. Mit großer Sicherheit sucht sie die Wurfkiste im Oberstock beizeiten auf, kontrolliert kurz und ist dann aber wieder für sich, bleibt bei den Welpen und/oder bei uns.

Das Würfchen ist ausgesprochen ruhig. Die fünf trinken, werden vorher oder dabei geputzt und fallen anschließend in ein sattes "Koma" . Sehr entspannt für uns Zweibeiner.

Abgesehen vom täglichen Wiegen und dem ersten Schneiden der scharfen kleinen Krallen, hatten die Schnöbchen in der zurückliegenden Woche noch nichts auszuhalten.

Wir starten in Woche zwei...


Welpen - zwei Wochen alt (Fotos per "click" vergrößern)

Alles in allem - trotz ein paar kleiner Ecken - doch eine runde Woche für Aenne, ihren Wurf und uns.

Nach knapp neun Tagen war Aenne ihrer Mutterschaft ein wenig überdrüssig und wünschte sich wohl in ihr

vorheriges Leben zurück. Brav stapfte sie immer wieder die Treppen hoch. Mit reich gefülltem Tablett bot

sie sich ihren Welpen an . . . und erntete lediglich ein paar herzhafte Gähner und nur sehr verhaltene Begeisterung. (Wer Kinder großgezogen hat, weiß deprimierend das sein kann...)

Die Kleinen schliefen nach den Mahlzeiten bis zu fünf Stunden und waren einfach noch satt.

Die Folge war ein Milchstau und die dann üblichen Quarkwickel sowie Futterreduktion. Letzteres nahm Aenne uns ganz besonders übel . Und die Wickel zupfte sie sich in unbeobachteten Momenten einfach vom Körper und teilte den Quark einträchtig mit Tosca und Jantje. Soviel dazu.

Wir haben dann begonnen, mit der vom Blues geplagten Hündin wieder kleine Spaziergänge zu unternehmen und etwas Abwechslung in ihren Alltag zu bringen. Mit Vorliebe sitzt sie jetzt lange auf der Terrasse in einem

von Tom eigens ausgepolsterten Korbstuhl und döst so vor sich hin  (just in diesem Moment sitzt sie seit ca.

90 min da und sonnt sich)- bis zum nächsten Besuch in der Wurfkiste.

Ja,  und in eben dieser tut sich so einiges. Alle Welpen haben enorm zugenommen und bringen zusammen gut 3,6 kg auf die Waage. Clemens und Clara öffneten ihre noch recht verschleierten Äugelchen bereits am Mittwoch, gefolgt von Curt am Donnerstag. Caprilis und Cato wollten offenbar noch nichts von dieser Welt sehen und ließen sich Zeit bis zum Wochenende. Vielleicht haben wir das große Ereignis ja auch verpasst?

Die Chance, die Welpen einmal wach anzutreffen ist nach wie vor relativ gering: bei Aennes Anwesenheit robben sie blindlings an die (Milch-)Bar und nach dem allgemeinen Umtrunk - selbstverständlich ganz genießerisch mit geschlossenen Augen - tropfen sie vom Gesäuge und fallen erneut in einen tiefen Schlaf. Zzzzz....

Allerdings lässt sich doch beobachten, wie die zunehmend "Sehenden" die Anzahl ihrer Beinchen und deren Nutzen entdecken und so emsig versuchen, sich aufzustellen - besonders auch um sich bei der noch stehenden Aenne eine der besten Zitzen zu sichern. Zu und zu putzig zu beobachten, wie angestrengt sie versuchen, das Gleichgewicht auf vier Beinen zu halten und ihre Läufchen zu koordinieren um dennoch wieder zusammenzusacken weil das Robben doch noch schneller geht...

Insgesamt ist der Wurf - nach wie vor - überraschend ruhig. Besonders die Jungs. Die Mädels sind beide (noch) etwas lebhafter - sie achten auch eher auf ihre Linie - im Gegensatz zu ihren Brüdern - und verschlafen mal eine Mahlzeit. Alle können sich inzwischen selbständig lösen, "ein Windchen ablassen" ( netter Ausdruck, oder?) und - man glaubt es kaum- deutlich vernehmbar aufstoßen. Somit hat keiner mehr mit diesen lästigen Blähungen zu kämpfen, von denen sie durch zu gieriges (Luft-)Schlucken in der ersten Woche doch oft geplagt waren.

Jetzt müssen sie einfach nur mal länger WACH sein, diese Schlafmützchen.

Dann sind sie gut gerüstet für die dritte Woche. Es kommt dann langsam auch der Hörsinn dazu und die Zähnchen sollten durchbrechen (nochmal eine Herausforderung für Aenne). Die erste Wurmkur für acht kleine und große Hunde steht auf dem Plan und die Erweiterung der Wurfkiste um einen kleinen Auslauf.

So starten wir also in die dritte Woche...