Tosca -inzwischen 5 1/2 Jahre alt - erwartet mittlerweile ihren zweiten Wurf. 

Nach wie vor ist sie eine sehr gelassene Hündin auch im Umgang  mit ihrer Tochter Aenne, der sie geduldig noch vieles durchgehen lässt. Mit Aennes neuen Halbgeschwistern wird es auch für uns spannend , wie nun die beiden "Großen"  - und auch wir - das B-Würfchen händeln...

 

 

 

 

 

Vater des Trüppchens ist Flash from Amazing Twister, ein kräftiger weizenfarbener Rüde aus einem niederländischen Zwinger. Er ist ein sympathischer Bursche mit ausgeglichenem Wesen, den wir seit seiner Welpenzeit kennen. Flash lebt bei Norbert und Eva Kox, die schon viele Jahre erfolgreich unter dem Namen "vom Kiependrägerdorf" Cairnterrier züchten. 

Flash wurde am 06. Juni 2018 geboren und ist voll zur Zucht zugelassen. Obwohl nur vier Tage älter als unser Wirbelwind Aenne ist er bereits KfT- und VDH-Jugendchampion sowie Herbstjugend-Sieger/Dortmund.

Fünf kleine Hündinnen rauben uns seit dem 26.01.20 den Schlaf

Etwas früher als erwartet überraschte uns Tosca am 25.01.20 mit zwei Spontangeburten - leider gefolgt von einem Kaiserschnitt. Zwei der Schwestern konnten sich partout nicht einigen, welche von ihnen zuerst den Weg ins Leben antreten solle. Und so versperrten sie sich selbst und ihrer Mini-Schwester einfach den Weg...

Welpentagebuch B-Wurf

Welpen -eine Woche alt (Fotos per "click" vergrößern)

Puuh...! Eine unglaublich turbulente Woche. Wir hatten mit Tosca's Wurf nicht so früh gerechnet, sodass sogar unsere Aenne bei der Geburt ihrer ersten kleinen Halbschwester dabei war. Nach dem Kaiserschnitt drehte sich dann aber alles nur noch um Tosca's Genesung ihre Bindung an nun fünf Welp(inn)en und die Ernährung der Mini-Maus. Die Milchbildung setzte bei Tosca aufgrund des Kaiserschnitts verspätet ein - der Hunger der Welpen war umso größer und proportional dazu ihr Weinen - bis Sonntag Nachmittag. Seitdem klappt es mit den vier Großen prima. Sie saugten die ersten Tage fast ständig bis die rechtschaffen erschöpfte Tosca mit ihrer Produktion angepasst war. Mittlerweile ist sie mit ihren vier Saugwelpen ein eingespieltes Team geworden, sodass sie sich auch die ein oder andere Auszeit im Erdgeschoss nehmen kann und sogar kleine Gassi-Gänge mitmacht. Unser besonderes Augenmerk lag in der vergangenen Woche aber dennoch ständig auf der Mini-Maus, die wir rund um die Uhr zunächst mit Pipette dann mit Spritze füttern mussten und auch noch müssen.  Nun - die erste Woche hat diese kleine Kämpferin überstanden, wir hoffen, dass sie auch die kommende Woche im Team mit ihrer Mutter Tosca und uns einfach nur schafft... Die vier "Großen" entwickeln sich prächtig. Alle haben ihr Geburtsgewicht mehr als verdoppelt -so soll es auch sein. Wir haben den fünfen vorläufige "Arbeitsnamen" gegeben. Sie lauten in der Reihenfolge ihrer Geburten:

Weißpfötchen, "unsere" Rote, Dunkles (Kaiser-)Schnittchen, Helles (Kaiser-)Schnittchen und Mini-Maus. Mein Gatte Tom mag nicht unerwähnt lassen (hat er heute morgen ausgerechnet), dass Tosca ihren Welpen in dieser ersten Woche eine Gewichtszunahme von 756 g hat zukommen lassen... (o.W)


Welpen - zwei Wochen alt (Fotos per "click" vergrößern)

So langsam wird es etwas entspannter bei den Fisternöll's. Alles hat sich eingespielt und so etwas wie "Struktur" ist wahrnehmbar. Wenn nur dieser Schlafmangel nicht wäre... Aber auch das lässt sich zu zweit ganz passabel händeln.

Die fünf Damen mussten in den vergangenen Tagen schon so Fiesigkeiten wie "Krallen schneiden" (Tosca's Gesäuge war schon arg in Mitleidenschaft gezogen) und die erste Wurmkur (besonders "bääh") hinnehmen. Das hielt sie aber nicht davon ab, weiter tüchtig zuzunehmen. Das Helle Schnittchen brachte heute stolze 725g auf die Waage und sogar unsere Mini-Maus wog 257g.

Eine große Überraschung bereitete uns Weißpfötchen am Freitag: Bei einer der zahlreichen Knuddeleinheiten blickte sie uns an - etwas verschleiert noch -aber immer ein toller Moment! Ihre Schwestern folgten ihr ein paar Stunden später und sogar Mini-Maus schaut sich schon um -wenn auch vorläufig nur mit dem rechten Äuglein. 

Bei allen lassen sich inzwischen auch erste Wesensmerkmale beobachten. So übt das Helle Schnittchen immer wieder Mal Bellen und sogar so etwas wie Knurren. "Unsere" Rote ist einfach immer friedlich und ein bisschen verschlafen - ähnlich wie das Dunkle Schnittchen. Mini-Maus, die sonst unglaublich lebhaft und flink unterwegs ist, liegt bevorzugt bei den beiden hellen Hündinnen, während Weißpfötchen ganz gern für sich schläft (ein Phänomen, das wir auch bei der Erstgeborenen aus dem A-Wurf beobachten konnten). Aber in einem sind sie sich alle einig: An Mamas Milchbar einschlafen ist einfach das Größte...

Bei all dem "Welpengedöns" dürfen wir aber auch Aenne nicht vergessen. Quasi über Nacht wurde sie vom Baby-Hund zur großen Schwester - mit allem was dazu gehört. Sie macht ihre Sache prima, ist ihrer Mutter und deren Wurf gegenüber ausgesprochen zurückhaltend und respektvoll, auch wenn sie bisweilen wirklich ein wenig zu kurz kommt. Wir hoffen, dass Tosca sie ab Ende der nächsten Woche vielleicht mal ins Welpenzimmer lässt. Oben vor der offenen (!) Tür liegen darf sie schon...

 


Welpen - 3 Wochen alt ( Fotos per "click" vergrößern)

Die Welpen entwickelten sich in dieser  3.Woche rasant. Der Sehsinn funktioniert immer besser, sodass wir beobachten konnten, wie sie uns (oder Schatten) mit den Augen verfolgten. Auf den Staubsauger haben sie auch ziemlich genervt reagiert. Laufen können alle fünf immer kontrollierter. Am schnellsten unsere Mini, die tapfer auf die 500g - Grenze zuschreitet. Seit Neustem balgen sie sich für ein paar Minuten nach dem Saugen. Da wird an den Pfoten oder dem Schwänzchen der Schwester genagt, bellen, knurren und zerren geübt und mit weit offenem Maul "Maulgefechte" vorgenommen. Die Ausscheidungsfunktionen werden jetzt nicht mehr nur über Tosca kontrolliert. Das schaffen sie allein. Da wird ganz feste gedrückt und manchmal kippen sie dabei noch um. Zu putzig zu beobachten! Tosca hat nachher ihre liebe Not, hinter ihren Töchtern herzuräumen. Einige - vorn weg die Mini-Maus - können sich auch schon kratzen - ohne umzufallen. Alles in allem eine höchst erfreuliche Entwicklung des Quintetts!

Sorge macht uns seit Mittwoch aber Mama Tosca. Sie ist rechtschaffen erschöpft von allem, was diesmal so anders ist und hat momentan eine Gesäugeentzündung, die sie nur unter Schmerzen stillen lässt (was sie klaglos, aber recht mitgenommen trotzdem macht). Um sie zu entlasten, haben wir beschlossen, nach der dritten Woche zuzufüttern, was gar nicht so einfach ist (s. Fotos). In ständigem Austausch mit unserer Tierärztin unterstützen wir Tosca so gut es geht - auch in unserem Bemühen, den Damen "richtig Fressen" beizubringen. 


Welpen - 4 Wochen alt (Fotos per "click" vergrößern)

Eine rechtschaffen entspannte Woche diesmal. Unser Trüppchen hat dank etlicher Übung gelernt, vernünftig (!) und auch gerne zu fressen, sodass Tosca - um einiges entlastet - den Entwöhnungsprozess eingeleitet (sie säugt oft, aber nur noch kurz und im Stand) und sich gut erholt hat.

Alle nehmen gut aber nicht mehr in diesen immensen Ausmaßen zu. Die Wachzeiten haben sich verlängert auf nun fünf bis acht Minuten, in denen fleißig weiter an der Bewegungskoordination und neugierig an der Vervollkommnung von Seh-und Hörsinn gearbeitet wird. Die Zahnleiste wird fester und man spürt u. a. die Reißzähnchen im Durchbruch. 

Sehr interessiert zeigen sich alle fünf aneinander und es ist zu drollig zu beobachten, wie sie miteinander balgen und erste Spielaufforderungen sowie kleine Rangeleien gefolgt von Zerrspielen miteinander austragen (daher leider für uns foto-technischen Amöben auch immer schlechter im Foto festzuhalten). Dabei zeigen sie sich ausgesprochen kommunikativ - quasi nichts geht ohne ausgiebige Geräuschproduktion vonstatten. Mein Mann Tom meinte, dass dieser ausgesprochene "Redebedarf" wohl geschlechtsbedingt sei (schmunzel).

Die zweite Wurmkur wurde - sagen wir mal - hingenommen und gut vertragen. Nicht so klasse fand das Quintett den Umzug ins Erdgeschoss. Auch hier wurde ausgiebig palavert und lautstark protestiert. Tosca konnte klären und mittlerweile erkunden sie frei ihr neues Terrain. Inzwischen reicht ihnen auch das nicht mehr. Die Folge ist dann der gezielte Ausbruchsversuch. Wie entsetzt waren wir, als wir feststellen mussten, dass einige noch mit ihren Köpfchen durch die Streben des Auslaufs im Erdgeschoss passten. Allen vorweg unsere Mini-Maus, die ganz hindurch passte und plötzlich ratlos durchs Wohnzimmer lief. (Daher das eingeflochtene Flatterband - nicht etwa der karnevalistischen Session geschuldet.)

Alle lösen sich mittlerweile außerhalb der Wurfkiste, würdigen aber den dafür vorgesehenen Platz mit entsprechender Unterlage keines Blickes... Aber auch das kommt noch.

Mittlerweile hat der erste Welpenbesuch seine Aufwartung gemacht. Die Familie hatte schon einen Rüden aus dem A-Wurf. Ein Mädel diesmal  ("Bailey's) - nur welche? Unser Weißpfötchen ist bereits vergeben. Sie heißt nun "Bentje". Die Familie wartet seit einem Jahr auf ein Fisternölleken und wir meinen Bentje passt prima zu der großen Labrador-Schwester und den beiden Katern, die sie dort erwarten .

In der kommenden Woche werden auch alle anderen Familien das Würfchen kennen lernen und wir die neuen Familien. Dann werden "die Würfel fallen"... Wir freuen uns sehr!


Welpen - 5 Wochen alt  (Fotos per "click" vergrößern)

Was für eine spannende Woche!

Tosca, ihre fünf Welpinnen und wir haben alle zukünftigen Adoptiveltern kennenlernen können. Die vielen Besuche hat Tosca gewohnt souverän und gelassen gemeistert. Einzig unsere unbändige Aenne mussten wir das ein oder andere Mal bei den fünf freilaufenden Weiblein entführen lassen. Aber daran arbeiten wir.... Großartig klappt mittlerweile der Kontakt zwischen den Welpen und Jantje, der Dackelhündin unserer Tochter.

Sehr haben die beiden großen Hündinnen die Zuwendung der Besuchskinder genossen, die ihnen - auf dem Bauch liegend - quasi Löcher ins Fell streichelten. 

So haben nun vier unserer Kleinchen Adoptiveltern gefunden, die sie in den nächsten - hoffentlich vielen - Jahren liebevoll begleiten werden.

"Unsere Große" heißt - wie gesagt - inzwischen Bentje und wird Gefährtin der Labrador-Hündin Khiana; "unsere" Rote heißt künftig "Bella" und wohnt ganz bald bei einer Familie mit zwei Kindern ( 9 und 4,5);

das helle "Schnittchen" wird "Bailey's" heißen und zieht zu einem Ehepaar, das unsere Fisternölleken schon kennt und das dunkle "Schnittchen trägt nun den Namen "Bonnie" und wird den Haushalt einer Familie mit der fünf-jährigen Rahel aufmischen. Unsere Mini-Maus haben wir selbst benamt: Sie heißt "Bibiane" - eine italienische Abwandlung von Viviane- die Lebende, die Lebhafte - was einfach zu ihr passt!

Puh! So sind endlich diese unsäglichen Arbeitsnamen vom Tisch! Wir freuen uns sehr, passende Adoptiveltern für vier unserer Mädels gefunden zu haben! 

Das Würfchen macht sich insgesamt  prächtig und wird immer lebhafter. Der Freiheitsdrang und die Neugier des Quintetts ist unbändig, weshalb wir ihren Freiraum nach und nach erweitern und die Spielmöglichkeiten ständig wechseln. Auch das Nahrungsangebot wechselt jetzt. Da alle inzwischen Zähnchen haben, gab es in dieser Woche eingeweichten Pansen sowie abgekochtes und pürriertes Huhn sowie rohes Fleisch, was die fünf Damen mit außergewöhnlichem Appetit quittierten und auch vertragen haben. 

Wir warten jetzt dringend auf Außentemperaturen, die einen Gartengang zulassen... Definitiv ist die Sauberkeitserziehung der fünf noch nicht auf dem Niveau, wie wir sie gerne hätten - vielleicht einfach der Tatsache des Winterwurfs geschuldet. Mit einem leichten Augenzwinkern mögen wir diese Aufgabe sehr gern auch an die neuen Familien abgeben....

 


Welpen - 6 Wochen alt ( Fotos per "click" vergrößern)

Was für eine schöne Woche!

Alle Neu-Eltern haben "ihre" Hündin im Lauf der Woche besucht und Tom und mich  in der Zuteilung (hört sich doof an, macht aber Sinn) bestärkt. 

Unsere kleinen fünf Wölfinnen haben einen enormen Freiheitsdrang und bevölkern mittlerweile das halbe Erdgeschoss. In Ermangelung guten Wetters und moderater Temperaturen gleicht unser Wohnzimmer inzwischen einem Indoor-Spielplatz, den das Mädel- Quintett reichlich nutzt. 

Tosca hat am Anfang der Woche ihre Brut noch sehr kontrolliert.  Tom und ich waren nicht besonders erbaut, dass sie nachts gegen 3h unbedingt nochmal nach ihrem Würfchen schauen musste, alle fünf einmal umschubste, ableckte und damit auch weckte um dann wieder in unserem Bett zu verschwinden. So saßen wir dann mit total empörten fünf Weiblein da, denen wir dann noch Milch reichen mussten. Puh! 

Inzwischen haben die Kleinen und auch Tosca gelernt: Seit zwei Tagen schlafen wir alle von 22h bis 5h an einem Stück!! Wir hoffen, dass dies so bleibt oder zumindest ausbaufähig wird.

Unsere Wölflein waren inzwischen auch mal für längere Zeit an der frischen Luft, was mit viel Niesen und reichlich Eroberungsdrang quittiert wurde. Die feuchte Wiese, zu der sie Mutter und Halbschwester folgten fanden sie nicht so prickelnd und kamen ganz schnell unserer "Rappeldose" nach - auf die wir sie inzwischen konditioniert haben - um wieder heim  - sprich, in die Wurfkiste zu finden.

Wir genießen mittlerweile sehr diese sich entwickelnden kleinen Persönlichkeiten und ihr Zusammenleben mit uns und den erwachsenen Hunden.

Aenne - inzwischen läufig - wird von ihrer Mutter jetzt voll in die Pflege und Erziehung der Minis eingebunden. Schön, zu sehen, wie beide sich abwechseln und auch ab und an mal "die Schnauze voll" haben und aufs Sofa verschwinden, wo die Kleinchen nicht hin können. (Das hätten wir vor zwei Wochen noch nicht so geglaubt!)

Der Dackel unserer Tochter durfte letzthin auch mal mittun, wurde aber aufgrund der Schlappohren und eines völlig anderen Aussehens erstmal attackiert. Sie hat das gut gemeistert und Tosca's Töchter mussten einiges lernen. (Unsere Bildauswahl ist diese Woche etwas dürftig. Mein guter Gatte hat versehentlich ca. 250 Fotos gelöscht. Er ist immer noch sehr sauer darüber...) 

 


Welpen - 7 Wochen alt (Fotos per "click" vergrößern)

Eine absolut "gechillte" Woche - wie unser Kinder es ausdrücken würden.

Zwischen 22h und 23h ist absolut "Ruhe im Karton" und unsere großen und kleinen Hunde schlafen durch bis ca. 6h morgens. Sehr angenehm!

Die erste Mahlzeit nehmen die Damen dann im Kinderzimmer oben ein - ziemlich mäkelig zu Beginn der Woche - es war nämlich erstmals Trockenfutter. Diese liebesperlengroßen Kügelchen - kurz eingeweicht in Hühnerbrühe - wurden im Mäulchen von links nach rechts geschoben, abgelutscht, ausgespuckt und nach endlosen Minuten und gründlicher Nachsuche in den Näpfen der Schwestern (da könnte ja etwas leichter zu Konsumierendes sein) dann doch irgendwie hinuntergebracht. Der Hunger war da wohl ausschlaggebend. Mittlerweile geht es besser - obwohl immer noch etwas kaufaul. Meist schläft das Rudelchen dann nochmal bevor es zwischen 8h u. 9h hinunter in den Indoor-Spielplatz geht, der mal unser Wohnbereich war. Feste Schlafplätze gibt es hier nun nicht mehr. Nach der Spiel-und Bastelstunde sucht sich jede etwas - mal bei der Mutter, mal bei den Schwestern (oft), mal allein oder mal bei uns. Bei allem Umstand lieben wir es mittlerweile, so eng mit den sieben Hunden zusammen zu sein. Dank eines großartigen Rates von Mama Bailey's hat Tom ein Kunstrasenstück ergattert, das nun mehr und mehr zur Erledigung des "großen" Geschäftes innen genutzt wird - und (ganz ehrlich) -  dem Geruch einer Zoohandlung bei uns zuhause  eindeutig entgegenwirkt! Unterstützend wirkten sich in der Hinsicht auch die ersten "Freigänge" im Garten aus, die wir bei jeder Gelegenheit  (sprich: Sonnenstrahl) nutzten, auch um die Weiblein fürs Versäubern im Grünen zu belohnen - was den output im Wohnbereich um einiges reduzierte.

Die frühzeitige Konditionierung auf die Rappeldose ist draußen wie drinnen hilfreich.  Mein Gatte war anfangs überhaupt nicht erbaut, unsere fünf Mini-Damen im Garten frei herumhüpfen zu lassen und sah sich schon ein ums andere Mal im Dickicht nach Welpchen suchen bis er sie mit ein wenig Rappeln alle fünf wieder ins Haus holen und belohnen konnte. Da alle jetzt ihren festen Namen haben, sprechen wir sie auch immer wieder einzeln damit an. Das klappt schon ganz gut, ist aber noch ausbaufähig.

Den Speiseplan haben wir auch in dieser Woche erweitert: neben Möhren - und Apfelstücken gab es auch Gurke, körnigen Frischkäse mit Honig, hartgekochtes Ei , rohe Hühnerherzen bzw. Ochsenschwanz, Mozzarella und Handkäse, sowie frische Sardinen und gekochte Kartoffeln - alles gern genommen und gut vertragen wennauch bestimmte Vorlieben bereits zu erkennen sind . Milchiges in gekaster Form lieben alle ausnahmslos ebenso wie rohen Fisch oder Fleisch.

Insgesamt freuen wir uns sehr über die Entwicklung dieser fünf Mädchen-Welpen - allesamt selbstbewusst,mutig und frei - trotzdem auch immer wechselnd miteinander beschäftigt, mal kämpferisch, mal liebevoll und ganz klasse im Umgang mit den drei Großen, die sie auf sehr unterschiedliche Weise disziplinieren.

 


Welpen - 8 Wochen alt (Fotos per "click" vergrößern)

Spannend und schnelllebig war diese Woche.

Corona und Auswirkungen sind inzwischen auch bei uns angekommen. Der Impftermin wie auch die Wurfabnahme haben vorverlegt werden müssen. Beides haben unser tapfer hinter sich gebracht und sind dabei zwischenzeitlich erstaunlich gut drauf. Wir freuen uns über einen fehlerlosen "Welpen TÜV" ! 

Während der Zeit beim Tierarzt hat unsere Aenne übrigens die im Flur stehenden Welpenköfferchen komplett geplündert - sprich: die Kauleckerchen und das Trockenfutter verkasematuckelt.  - Wieso dachte ich nicht daran??

Auch die Abholtermine für Tosca's Töchter, die nun schon mit Ablauf der neunten Woche ausziehen werden, liegen früher als geplant. In der Beobachtung des Rudels haben wir aber festgestellt, dass auch jetzt schon die Zeit für die ein oder andere gekommen ist, zu gehen.

Die Rangkämpfchen werden häufiger und intensiver. Die kleinen Persönlichkeiten entwickeln sich und fordern ihr Recht - die Vereinzelung und Prägung in der Familie.

Ganz intensiv setzen sich  in der Hinsicht Tosca und Aenne ein, wobei Aenne definitiv klarer davor ist und deutlich weniger duldet als ihre Mutter - dafür schätze ich sie.

Großartig finden wir, dass alle Welpen sich Jantje - dem Dackel unserer Tochter - zwischenzeitlich mit viel Zurückhaltung nähern. Wir hoffen, dass die Minis  dies auch bei anderen Hunden so beibehalten, denn nicht jeder erwachsene Hund mag stürmische Begrüßungen.

Uns selbst ist nun bewusst geworden, dass dieses Wochenende das letzte mit dem gesamten Rudelchen sein wird. Ich habe in der vergangenen Woche die Welpenköfferchen gepackt und - ganz ehrlich - die ein oder andere Träne verdrückt. Dass der ganze Abholprozess nun -aufgrund von Corona- auch nicht so verlaufen kann und darf wie wir es uns gewünscht hätten, spielt da auch eine Rolle. Viel hatten wir noch geplant für diesen Wurf - das alles nicht stattfinden darf.

Auch Tosca merkt offensichtlich, dass es dem Abschied näher geht (vermenschlicht?) . Sie beschäftigt sich viel mit den Welpen, genießt deren Nähe und spielt oft mit ihnen  - wenn sie nicht an die Zitzen wollen.

In diesem Sinne genießen wir die anbrechende letzte Woche mit Tosca's fünf Töchtern...


Welpen - 9 Wochen alt (Fotos per "click" vergrößern)

Das war sie nun - unsere letzte Woche mit Tosca's fünf Töchtern...

Für drei von ihnen war er schon gekommen - der WWA, sprich: der Welt-Welpen-Abholtag. Am Freitag hat uns unsere Älteste, Bentje, verlassen und am Samstag erst Bonnie und kurz darauf Bella. Der beste Ehemann von allen und ich hatten uns fest vorgenommen, nicht sentimental zu werden oder gar zu weinen... Ist nicht gelungen.

Umso mehr freuten uns die ersten Fotos und Nachrichten von den "Neu-Fisternöll's", die uns eingehend davon überzeugten, dass es unserem "Gezücht" erwartungsgemäß bestens geht. Ein gefülltes Näpfchen, ein bisschen was zum Kuscheln, viele neue Eindrücke sowie ein großer Sack voll Liebe - und schon sind sie in ihren neuen Familien angekommen. Unter vielen anderen ist es auch diese Eigenschaft, die wir an Cairnterriern so schätzen. 

So ist es nun recht was ruhig geworden bei uns...

Die erste Nacht nur zu zweit haben Bailey's und Bibiane etwas ruhelos verbracht. Sie konnten nicht überall sofort ein Schwesterchen zum "Haufenliegen" finden und standen da etwas auf dem Schlauch. Tosca hat dann ab 3h nachts die beiden -zunächst etwas unwillig - betreut. Wir sind gespannt auf die nächsten Nächte... Interessant zu beobachten war, wie sich alle beide - bei nun deutlich abgespeckter Geschwisterschar - mehr und mehr an den zweibeinigen Rudelmitgliedern orientierten. Desgleichen haben Tosca und Aenne gut begriffen, dass ihre Zeit nun wieder gekommen ist, die kleinen "Zickchen" nach und nach verschwinden und sie sich vermehrt anderen ,ganz wichtigen Dingen (wie Erwachsenenspiel und Mäusejagd) widmen können. Wenngleich wir auch Tosca's vorwurfsvolle Blicke sehr wohl registrierten, wenn wir wieder eine ihrer Töchter zu fremden Autos schleppten und in liebevolle Arme übergaben. 

Wenn Bailey's am kommenden Freitag auszieht, bleibt uns noch auch ein Hauch Zeit mit Bibiane, deren Entwicklung uns große Freude macht, die wir mittlerweile aber auch guten Gewissens- aber mit einer ganz besonders dicken Träne im Knopfloch - in ein neues Zuhause entlassen können. Unser "Mini-Maus" ist und bleibt eine kleine Kämpferin.

In diesem Sinne schließen wir das Welpentagebuch für unseren so überaus spannenden und von zahlreichen Unwägbarkeiten geprägten B-Wurf und wünschen Tosca's Töchtern einfach ein ganz langes und gesundes, artgerechtes Leben, in dem sie bei aller Liebe und Erziehung so bleiben dürfen wie sie sind - selbstbewusst, unabhängig und frei - das ist und bleibt unser Ziel.